14.09. – 15.09. Von Peking nach Yangshuo

Yangshuo … Yangshuo … Yangshuo, … schon seit Tagen erzählen die Alten von dieser Stadt … Hat mich bisher nicht so interessiert, aber nun, wo der Alte Tickets gekauft hat, wird es wohl bald losgehen. Also hab ich mich dann mal im Netz belesen, als die Alten schon tief geschlafen haben: Aha, Yangshuo 40.000 Einwohner, winzig für chinesische Verhältnisse, keinen eigenen Flughafen oder Bahnhof, ca. 2000 km südlich von Peking, tolle Gegend, Karstlandschaft und so, … blablabla, klang nicht so aufregend für mich… hmm, waaaas? Seit Jahren keinen Schnee gesehen in der Gegend? Selbst im Winter? Och nöö! Ich streike! Weiterles, weiterles … ah, liegt an zwei Flüssen, lokale Spezialität: Bierfisch. Ha, da bin ich dabei! Wann geht’s los?

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Frohes Neues

Silvestermahlzeit

Lecker Fisch, komplett zerlegt in Xian. Was fuer ein Festmahl.

Liebe Freunde,

ich wuensche Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2016. Moegen all Eure Wuensche in Erfuellung gehen.

Mein persoenliches 2015 ging heut versoehnlich zu Ende. Heut hab ich die Reisegruppe erfolgreich weichgeklopft – heut gab es endlich Fisch. Ein Festmahl, dem Anlass angemessen. Ich hab mich sowas von ueberfressen … wer weiss, wann sich die Alten wieder dazu herablassen 🙂

So moege das neue Jahr fuer mich, wie fuer Euch, genauso gut beginnen und viele spannende Ueberaschungen parat halten.

Ich habe auch einige gute Vorsaetze. Einige sind eher wenig realistisch – so werde ich es z.B. vermutlich nicht schaffen, dem Fischkonsum zu entsagen. Einen anderen Vorsatz, das regelmaessige Versorgen der treuen Leserschaft mit frischen Berichten der Heymreisenden, werde ich versuchen, zu verfolgen. Das habt Ihr verdient und das bin ich Euch auch schuldig. Denn was waere ein Superstar ohne Fans, nicht wahr? Und wenn meine Fans nach Neuigkeiten geradezu gieren, moechte und kann ich diese in Zukunft nicht enttaeuschen.

So wuensche ich jedem Einzelnem, dass dieses Jahr das Beste Jahr fuer jeden Einzelnen wird. Wir hoeren uns sehr bald wieder.

Viele Gruesse und feiert ordentlich, Euer Noesn

Frohe Weihnachten Euch Allen

Weihnachtsbaum und ich

mein improvisierter Weihnachtsbaum. hier in China ist eben alles etwas anders 🙂

Liebe Freunde,

im Namen der Heymreisenden wünsche ich Euch ein frohes Weihnachtsfest. Geniesst die Zeit mit Familie und Freunden – sie ist das wertvollste, was Ihr habt. Ich bin schon total in Weihnachtsstimmung und gespannt, was für mich unter dem Weihnachtsbaum liegt. Bis jetzt konnte ich noch nichts erschnüffeln.

Euer Nösen

 

 

31.08., 08.09. Peking Teil III – Himmelstempel und Verbotene Stadt

Himmelstempel

Ehrlich gesagt, hatte ich darauf keinen Bock! Zumal es regnete. Die anderen hatten ja Regenjacken, bei mir werde ich auf meinen Pelz verwiesen. Dabei hat der Alte doch auch einen, wenn auch vorwiegend untenrum … Ich hab mich erstmal bockig im Rucksack verkrochen. Scheinbar hängt an der Tempelanlage der ein oder andere Quadratmeter Park, denn es dauerte gefühlte Ewigkeiten, bis man mich ans Licht zerrte. Der Regen hatte sich bis dahin verzogen und schon hatten wir wieder himmlisches Wetter, dem Ausflugsziel angemessen.

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31.08. – 13.09. Peking Teil II – Parks

Vielleicht denkt Ihr ja, daß so ein Draufgänger wie ich immer Action braucht und wiewohl das oft zutrifft, bin ich auch ein Connaisseur der Stille. Und am liebsten genieße ich die Stille in der Natur. Natur findet man in Beijing vor allem in den weitläufigen Parks. Ich möchte nicht behaupten, in allen Parks der Stadt gewesen zu sein, einige waren es aber schon. Und in manchen gleich zweimal.

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28.08. – 30.08. Peking Teil I – Ankunft und Eingewöhnung

OK, Leute, ich habe Euch gehört. Mit dem Druck von Euch Groupies muss ich auch erstmal umgehen lernen.

Also, China: eine ganz andere Welt, sage ich Euch. Schon am Flughafen von Beijing hab ich mich direkt im Rucksack verkrochen. Alles war so groß. Und so viele Menschen. Da hab ich noch gedacht, daß die alle gleich aussehen. Dazu komm ich später nochmal. Mein kühner Plan, die Stadt direkt vom Flughafen aus abzuchecken ging nicht ganz auf. Ohne jedes Anstehen brauchten wir trotzdem über zwei Stunden bis wir die Passkontrolle passiert und unser Gepäck eingesammelt hatten. Fürs Gepäckabholen ging es schonmal mit einem Extra Shuttle in ein anderes Terminal. Danach ein laanger Weg zum eigentlichen Ausgang.

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24.08.-27.08.2015 – Mongolei Teil 4 – Nationalpark IV und Weiterreise

… am dritten, wie auch der letzten Tag in der Jurte, hatten wir wieder keine konkreten Pläne. Lediglich die Kleinen bekamen ein- bis zweimal am Tag einen halbstündlichen Ausritt auf den hauseigenen Pferden. Darauf freuten sie sich so sehr, und sie bekamen gar nicht genug davon. Der Boss ritt mit den Kleinen zusammen aus und wir konnten sie von Weitem schon freudig quietsche hören. Es ging wohl richtig durchs Gelände und sogar irgendwelche Beeren hat er für sie unterwegs gepflückt. Tatsächlich hatten sie so viel Spaß, dass sie auch einmal mit den Alten zusammen reiten wollten. Dummerweise hatte speziell der Alte einen mordsmäßigen Bammel vorm Reiten. Aber war tut man nicht alles für die Kleinen … Also beschlossen alle, einmal für eine Stunde gemeinsam auszureiten. Natürlich hatte jeder der Vier einen Reiter zur Unterstützung – das war zumindest die Hoffnung des Alten. Aber weit gefehlt, mein Lieber. Der Alte staunte nicht schlecht, als nur die Kleinen ihre Reitbegleitung bekamen. Die beiden Großen mussten allein reiten. Zumindest wurden die Pferde der Alten von einem der Wissenden geführt, sodass sie zwar allein aus den Pferden saßen, aber nur die Hälfte der Arbeit machen mussten. Zum Glück auch, ich hatte das Gefühl, der Alte wäre sonst glatt zu Hause geblieben. Schisser!

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22.08.-23.08.2015 – Mongolei Teil 3 – Nationalpark III

… am anderen Flussufer konnte man von den Jurten aus eine saftig grüne Wiese sehen, im Hintergrund standen eins, zwei Jurten. Dahinter erhoben sich ein paar kleine Berge, vielleicht 300 Meter höher als das Tal, in dem wir wohnten. Die Kinder hatten kein spezielles Ziel, jedoch wurde bereits das Überqueren des Flusses erneut zum Abendteuer. Hier gab es keine festen Brücken. Man musste also nach großen gefällten Bäumen oder flachen Bachstellen Ausschau halten, um den Fluss überqueren zu können. Der Fluss war tatsächlich nur ein Flussarm in einem kleinen sumpfigen Gebiet, welches unsere Jurte umgab. Daher mussten wir letztendlich zwei Flussarme überqueren. Die erste Überquerung führte über einen großen Baumstamm, bei der zweiten Überquerung wurden die Kinder huckepack durch den Fluss getragen. Das war für die Kleinen ein Riesenspaß. Ich selbst wäre natürlich länger im Fluss geblieben. Das Wasser war so klar und flach, ideal zum Fischefangen. Aber die Alten zeterten, es wäre ihnen zu kalt, man müsse weiter, der Blutdruck, den Kindern wäre langweilig … alles billige Ausreden, um mich von meinen Eisbärhobbies abzuhalten.

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21.08.-22.08.2015 – Mongolei Teil 2 – Nationalpark II

… so schnell ging das aber nicht: Die Jurte lag auf der gegenüberliegenden Seite eines Flusses, über den es nur eine Fußgängerbrücke gab. Also schleppten alle (außer ich) das Gepäck (inklusive mich) über die Brücke. Beim Warten am Fluß beobachteten wir das, was man wohl „Fehleinschätzung“ nennt. Direkt nach einem hervorragend verarbeiteten Volkswagen (der Alte sagt, ein Tuareg, dabei sind das doch Leute in Afrika, oder?) wollte ein ziemlicher Poser auch hinüber.

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17.08.-21.08.2015 – Mongolei Teil 1 – Ankuft und Nationalpark I

Nachdem wir in Ulan-Bator angekommen waren, verbrachten wir den ersten Tag mit Essen, Schlafen und Essen kaufen. Zu mehr waren wir nicht in der Lage -die Zugfahrt war offensichtlich kräfteraubender als wir dachten. Besonders die Kleinen waren breit und hatten nicht einmal Lust zum Toben. Und alleine toben ist doof. Also haben wir den ersten Tag nur das Nötigste getan. Die neue Unterkunft war übrigens wirklich klasse. Wir hatten diesmal zwei große Doppelbetten, eine richtige Waschmaschine, sogar eine Kaffeemaschine. Das Einkaufen habe ich dann den Vieren überlassen. Ich hab mich in der Zeit vor den Fernseher geschmissen und mongolische Talkshows geguckt, nachdem ich mich durch hunderte Sender gezappt hatte.

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